So richtig Urlaub macht heute keiner mehr. Auch nicht der bekannte Medienjournalist Stefan Niggemeier. Fast jeden Tag loggt er sich ins Internet ein und löscht einige böse Trackbacks, z.B. die von Stefanie G. Mayer. Andere dagegen, die auch keine gehaltvolleren Artikel hinter den Trackbacks bieten, lässt er stehen.

Soll doch jeder auf seinem Blog machen, was er will. Aber der hehre Anspruch solcher Alphablogger, an der Verbesserung der Demokratie in Deutschland zu arbeiten, erweist sich als hohl. Der Herr Niggemeier löscht sogar positive Beiträge, wenn er glaubt, sie stammen von einem ihm nicht wohlgesonnenen Schreiberling. Von einem Widerling gelobt zu werden, will er sich nicht antun.

Majestätsbeleidigung straft der Gott des Medienjournalismus innerhalb von Stunden, manchmal gar Minuten. Macht er Urlaub, dauert es etwas länger. 

 

Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal den Blogbesitzer Stefan Niggemeier vermissen würde. Aber seine Urlaubsvertretung ist ein einziger Flop. Auch sein fünfter Versuch ist misslungen. Wegen der Visa-Werbung braucht er Besucher auf seiner Seite. Geld regiert die Welt. Auch die kleine Niggemeier’sche?

Den vermisse ich auch. Der war manchmal nicht ganz stromlinienförmig. Der bloggte auf “medienblogger.net”.

Was ist eigentlich aus der geworden?

Der Artikel heißt jetzt “Schwool is nich kuhl”.

Stand up, wenn du witzig bist. Oder einmalig. Wenigstens dein Name. Aber Barth. Da denkt doch jeder an den Mario Barth. Wer ist dann Markus Barth? Der kleine Bruder von Mario? Der schwule Vetter? Legen wir also die Betonung auf den Vornamen. Da fällt mir ein: Mensch Markus mit dem dicken Komiker Markus Maria Profitlich. Also: Der Name Markus Barth ist nicht konkurrenzfähig.

Außer: Der Mann ist so gut, dass er sich trotz seines Namens einen Namen macht. Die wenigen Auftritte bei NightWash reißen mich nicht vom Hocker. Jedenfalls nicht die, die ich von YouTube kenne. Und nun schreibt er als Urlaubsvertretung von Stefan Niggemeier Das Newsblog. Drei Artikel hat er bisher veröffentlicht. Der erste war lahm, der zweite einfallslos. Nun erschien sein dritter.

Ich glaube nicht, dass sich noch viele für seinen vierten Beitrag interessieren. Vielleicht war das die heimliche Absicht von Herrn Niggemeier: uns zu zeigen, dass wir ihn vermissen.